Katholische Pfarreiengemeinschaft Küste



Dienstag, 26. April 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: Thomas, der Zweifler | Johannes 20,19-31

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Thomas wird oft als der “ungläubige” bezeichnet. Er steht exemplarisch für den Typ Mensch, der die Dinge eher vom Kopf her angeht. Und er steht auch dafür, nicht alles einfach unhinterfragt hinzunehmen, sondern sich selbst zu überzeugen. Er wollte mit Kopf, Herz und Bauch verstehen. “Glauben heißt auch, Zweifel ertragen können”, sagte J.H. Newman mal. Thomas hat seine Zweifel ertragen — das nenne ich daher eher: glaubensstark!

Osterdienstag, 19. April 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: Palmsonntag | Lukas 19, 28–40

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Das Wunder von Ostern war nichts, womit irgendjemand gerechnet hatte. Wenn es sowieso klar gewesen wäre, dass Jesus aufersteht, hätten die Männer die Erzählungen der Frauen bestimmt nicht als Geschwätz abtun können. Es war einfach so unglaublich, was da behauptet wurde: Ein Toter, und dazu noch ein so ungewöhnlicher Mensch wie Jesus, sollte wieder leben!

Es predigt: Pater Max Cappabianca OP von der Katholischen Studierendengemeinde Berlin.

Kardienstag, 12. April 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: Palmsonntag | Lukas 19, 28–40

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Mein Königtum ist nicht von dieser Welt! Deshalb wird “der Friedensfürst” die von Gewalt und Krieg Unterdrückten und Leidenden in der Ukraine und anderswo auf der Welt wohl nicht mit einem mächtigen Gegenschlag von der ungerechten Gewalt befreien. Es ist einfach und schwierig zugleich, einen Bezug zwischen den Texten des Palmsonntags und der aktuellen Situation herzustellen — findet dieses Mal Gastprediger Daniel Konnemann.

Dienstag, 05. April 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: Was heißt Barmherzigkeit? | Johannes 8, 1-11

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Was heißt Barmherzigkeit? Bedeutet es einfach nur „Mitleid haben“?
In den klassischen 7 Werken der Barmherzigkeit klingt das erstmal so. Aber im heutigen Evangelium spielt sich eine Szene zwischen Jesus, den Schriftgelehrten und einer Ehebrecherin ab, die eine größere Dimension von Barmherzigkeit aufzeigt.

Dienstag, 29. März 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: Der verlorene Sohn | Lukas 15, 11-32

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Jesus erzählte dieses Gleichnis und sagte: Ein Mann hatte zwei Söhne.
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater:
Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht! Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen. Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er begann Not zu leiden.
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.

Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner!

Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten:

Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt einen Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße! Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein Fest zu feiern. Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld.

Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen.

Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte seinem Vater: Siehe, so viele Jahre schon diene ich dir und nie habe ich dein Gebot übertreten; mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.

Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen; denn dieser, dein Bruder, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

Dienstag, 22. März 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: Was bedeutet „Umkehr“ | Lukas 9,1-9

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Was heißt eigentlich Umkehr? Lukas liefert im heutigen Sonntagsevangelium ein paar Anregungen zum Verständnis. In der Mechanik versteht man unter Umkehr eine Abbremsung bis zum Stillstand und der anschließenden Bewegung in die Gegenrichtung. In den Religionen ist Umkehr zunächst die Einsicht, dass man sich auf dem falschen Weg befindet; dann die Entscheidung eines Kurswechsels und schließlich die tatsächliche Ausrichtung auf ein neues Ziel. Und bei Lukas? Interessant ist, dass Jesus in der heutigen Perikope weder Frömmigkeit noch Rechtgläubigkeit als Umkehrziel predigt.

Dienstag, 15. März 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: Die Verklärung Jesu | Lukas 9, 28-36

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Wer sprichwörtlich selbst einen Balken im Auge hat, sollte sich nicht auf die Splitter anderer konzentrieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich jede Kritik verbietet, weil niemanden perfekt ist. Feedback ist nicht nur erlaubt, sondern sogar sehr hilfreich, wenn es aus Liebe, nicht aus Selbstgerechtigkeit gesprochen wird.

Dienstag, 08. März 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: Feindesliebe | Lukas 4,1-13

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„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ entgegnet Jesus dem Teufel in der Wüste. Und das sagt er nicht abgeklärt, weise und selbstgenügsam am gedeckten Tisch. Er spricht diese Worte nach einer 40-tägiggen Durststrecke aus einer sicherlich existentiellen Grundangst heraus. Ich kann diese Perikope von der Versuchung Jesu in der Wüste heute nicht anders lesen als vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine! Dafür sind die aktuellen Geschehnisse einfach zu präsent und aufwühlend. Was ist das für ein Mut der Ukrainer, für Ihre Freiheit und Werte alles zu tun – alles, außer sie zu verkaufen oder einzutauschen gegen vermeintlichen Frieden, Sicherheit und Unversehrtheit?

Dienstag, 01. März 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: Feindesliebe | Lukas 6,27-38

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Donnerstag, 24. Februar 2022

Saitenhüpfer im Duett – Kleines Senfkorn Hoffnung (Ina und Marlene)

Unsere Katechetin Marlene bereichert mit den Saitenhüpfern immer wieder unsere Gottesdienste. Auch wenn wir momentan nicht gemeinsam in der Kirche zum Musizieren zusammen kommen dürfen, können wir trotzdem über das Singen miteinander verbunden bleiben – jede und jeder da, wo er oder sie gerade ist. Heute spielen für uns die Saitenhüpfer im Duett aus Ina und Marlene: Kleines Senfkorn Hoffnung

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Fund_Stückchen mit Adam: Grundtext des Forums 1 auf dem Synodalen Weg

In Anlehnung an den Tee-Ologie- und Philosophieabend findet ihr hier in der Rubrik Fund_Stückchen mit Adam Beiträge, Gedanken oder Artikel zu theologischen oder philosophischen Themen, die uns in dieser herausfordernden Zeit möglicherweise beschäftigen. Schaut gerne jede Woche rein!

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Keine Lust oder keine Zeit, unendlich viel Papier zum Synodalen Weg zu lesen? Hier kommt der Grundtext des Forums 1 (Macht- und Gewaltenteilung) auf den Punkt und das Papier gebracht:

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Dienstag, 22. Februar 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: Feindesliebe | Lukas 6,27-38

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Das tut schon ein bisschen weh: Man wird geschlagen und soll auch noch die andere Wange hinhalten? Die Bibelstelle von der Feindesliebe Jesu hat mich ehrlich gesagt schon als Kind fasziniert, oder besser: irritiert. Eine befriedigende Antwort konnte mir damals niemand geben. Vermutlich auch deshalb, weil man ein solch pazifistisches Verhalten im Alltag eigentlich nie erlebt.

Dienstag, 15. Februar 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: Seligpreisungen in der Feldrede | Lukas 6,17.20-26

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Die sogenannte Feldrede bei Lukas ist das härtere Pendent zur Bergpredigt bei Matthäus. Während die Seligpreisungen bei Lukas die Lebensumstände der tatsächlich Armen skizzieren, benennt die Fassung bei Matthäus eher ethische Haltungen und aus den konkret Armen werden „die Armen im Geiste“, aus den Hungernden die „die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit“.
Und was das alles mit der “Revolution der zärtlichen Liebe” (Papst Franziskus) zu tun hat, erfahrt ihr in diesem Clip.

In jener Zeit
17 stieg Jesus mit den Zwölf den Berg hinab.
In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen
und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem
und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon
18 waren gekommen.
20 Jesus richtete seine Augen auf seine Jünger
und sagte:
Selig, ihr Armen,
denn euch gehört das Reich Gottes.
21 Selig, die ihr jetzt hungert,
denn ihr werdet gesättigt werden.
Selig, die ihr jetzt weint,
denn ihr werdet lachen.
22 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen
und wenn sie euch ausstoßen
und schmähen
und euren Namen in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.
23 Freut euch und jauchzt an jenem Tag;
denn siehe, euer Lohn im Himmel wird groß sein.
Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.
24 Doch weh euch, ihr Reichen;
denn ihr habt euren Trost schon empfangen.
25 Weh euch, die ihr jetzt satt seid;
denn ihr werdet hungern.
Weh, die ihr jetzt lacht;
denn ihr werdet klagen und weinen.
26 Weh, wenn euch alle Menschen loben.
Denn ebenso haben es ihre Väter
mit den falschen Propheten gemacht.

Dienstag, 08. Februar 2022

Sketch-Bibel. Das Sonntagsevangelium mal anders: In die Tiefe – #OutInChurch | Lukas 5,1-11

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„Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!“ Was Jesus im heutigen Evangelium Petrus und den anderen Jüngern zuruft, löst bei mir natürlich auch ein Nachdenken über die jüngsten kirchlichen Ereignisse aus: Der unsägliche Missbrauch und eine aus Angst wenig umkehrbereite Kirche auf der einen Seite. Und auf der anderen Seite das mutige Aufstehen derer, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung schon viel zu lange in Angst leben mussten mit ihrem klaren Bekenntnis für eine Kirche „ohne Angst“!

Dienstag, 01. Februar 2022

Sketch-Bibel: Das Sonntagsevangelium mal anders

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Die heutige Folge schließt direkt an die letzte Folge an: mit dem “Bämm-Satz”. Aber in einer Art selbst erfüllenden Prophezeiung wird innerhalb von sieben Sätzen aus beklatschter Antrittsrede Lebensgefahr, als Jesus den Leuten in seiner Heimatstadt Nazareth beschämend klar vor Augen führt, dass sie keine Exklusivrechte an ihm haben.

Dienstag, 25. Januar 2022

Sketch-Bibel: Das Sonntagsevangelium mal anders

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Das heutige Evangelium ist ganz nach meinem Geschmack: Jesus legt die Schrift in der Synagoge aus. Er hält die Predigt. Und diese Predigt ist nur einen einzigen Satz lang: „Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.“ Bämm! Knapper und prägnanter geht es nicht. Auch wir von der Sketch-Bibel wollen das Sonntags-Evangelium ja kurz und knackig auf den Punkt bringen, indem wir es aufs Papier bringen – also zeichnen. Aber so pointiert wie Jesus das tut, wird uns das hier nie gelingen. Wieso eigentlich nicht?

Dienstag, 18. Januar 2022

Sketch-Bibel: Das Sonntagsevangelium mal anders

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Große Feiern erscheinen seltsam in diesen Pandemiezeiten, aber die Hochzeit zu Kana muss ein rauschendes Fest gewesen sein: 600 Liter Wasser macht Jesus da mal eben zu Wein. Doch es geht nur vordergründig um das Wunder und vielmehr um die Tiefendimension dieses Zeichens, das da am Beginn des Johannesevangeliums am Horizont aufblitzt, ohne gleich alles zu offenbaren.

 

In jener Zeit fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei.

Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.

Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut!

Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungssitte der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser!

Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist! Sie brachten es ihm. Dieser kostete das Wasser, das zu Wein geworden war.

Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm:

Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt.

So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.

Dienstag, 11. Januar 2022

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Was hat die Taufe Jesu mit guten Vorsätzen zu tun? Ich denke eine ganze Menge! Gott hat seinen Entschluss und Vorsatz, Mensch zu werden und ohne Netz und doppelten Boden mit den Menschen zu leben, ernst gemacht. Bei der Taufe zeigt sich das zum ersten Mal: Er lässt sich von Johannes wie ein Sünder untertauchen.

Dienstag, 04. Januar 2022

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#heute ist für mich: Weihnachten mit anderen Augen sehen

Mit Weihnachten hat das Warten endlich ein Ende! Gott ist Mensch geworden. Eine besondere Zeit bricht an.

Wir fragen – Ihr antwortet: Wir haben gefragt, was das für Euch bedeutet. Bis zum Fest der Heiligen Drei Könige gibt es jeden Tag einen Blickwinkel und einen Gedanken zum Thema #heute.

Was bedeutet #heute für dich? Poste Dein Bild und Dein Wort zum Thema Heute auf Instagram und verlinke @herzens_anker ! Du hast kein Instagram, möchtest aber trotzdem deinen Blickwinkel teilen? Dann schreib uns eine E-Mail an: herzensanker.kueste@gmail.com und wir erstellen eine Galerie.

Dienstag, 28. Dezember 2021

Sketch-Bibel: Das Sonntagsevangelium zum Fest der Heiligen Familie mal anders

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#heute ist für mich: Weihnachten mit anderen Augen sehen

Mit Weihnachten hat das Warten endlich ein Ende! Gott ist Mensch geworden. Eine besondere Zeit bricht an.

Wir fragen – Ihr antwortet: Wir haben gefragt, was das für Euch bedeutet. Bis zum Fest der Heiligen Drei Könige gibt es jeden Tag einen Blickwinkel und einen Gedanken zum Thema #heute.

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Montag, 27. Dezember 2021

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#heute ist für mich: Weihnachten mit anderen Augen sehen

Mit Weihnachten hat das Warten endlich ein Ende! Gott ist Mensch geworden. Eine besondere Zeit bricht an.

Wir fragen – Ihr antwortet: Wir haben gefragt, was das für Euch bedeutet. Bis zum Fest der Heiligen Drei Könige gibt es jeden Tag einen Blickwinkel und einen Gedanken zum Thema #heute.

Dienstag, 14. Dezember 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Zweiter Advent | Ein kleiner Gedanke

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“Was sollen wir tun?” fragen die Leute Johannes den Täufer. Und Fromme, Zöllner und Soldaten bekommen ihre je eigene Antwort, die aber in allen drei Fällen auf dasselbe hinausläuft: Seid einfach anständige Menschen und tut was recht/richtig ist.

 

Lukas 3,10-18

In jener Zeit fragten die Leute Johannes den Täufer: Was sollen wir also tun?

Er antwortete ihnen: Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso!

Es kamen auch Zöllner, um sich taufen zu lassen, und fragten ihn: Meister, was sollen wir tun? Er sagte zu ihnen: Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist!

Auch Soldaten fragten ihn: Was sollen denn wir tun? Und er sagte zu ihnen: Misshandelt niemanden, erpresst niemanden, begnügt euch mit eurem Sold!

Das Volk war voll Erwartung und alle überlegten im Herzen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Christus sei.

Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.

Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Schon hält er die Schaufel in der Hand, um seine Tenne zu reinigen und den Weizen in seine Scheune zu sammeln; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.

Mit diesen und vielen anderen Worten ermahnte er das Volk und verkündete die frohe Botschaft.


#warten ist für mich: Advent mit anderen Augen sehen

Im Advent warten wir – auf das Christkind. Doch warten meint noch so viel mehr!

Wir fragen – Ihr antwortet: Wir haben gefragt, was “Warten” für Euch bedeutet. Viele verschiedene Blickwinkel zeigen, wann, wo und worauf wir warten. Bis Heiligabend gibt es einen Blickwinkel und einen Gedanken zum Thema #warten.

Dienstag, 07. Dezember 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Zweiter Advent | Ein kleiner Gedanke

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Diesmal keine Bibelauslegung sondern nur ein kurzer Gedanke zum Advent in einer Zeit, die viele gerade wieder traurig macht.

Dienstag, 30. November 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: 1. Advent: Zweifaches Kommen Jesu | Lukas 21,24-28.34-36

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Advent bedeutet Ankunft. In der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest wird uns eine doppelte Ankunft Jesu vor Augen geführt: einerseits sein Kommen als Kind im Stall von Betlehem und andererseits seine Wiederkunft in Herrlichkeit am Ende der Zeit.
Aber müssen wir beim Kommen Jesu wirklich an den Weltuntergang denken und dabei “vor Angst vergehen”?

 

Lukas 21,24-28.34-36:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres.
Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.
Dann wird man den Menschensohn in einer Wolke kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit.
Wenn dies beginnt, dann richtet euch auf und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.
Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euer Herz nicht beschweren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht wie eine Falle;
denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen.
Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt!

Dienstag, 23. November 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Christkönig | Johannes 18,33-37

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Laotse fragte: Wie gewinnen die Meere Macht und Herrschaft über die Ströme, die Flüsse und die abertausend Bäche, dass sie ihnen zufließen? Mit dieser Frage kann man sich wunderbar an das heutige Sonntagsevangelium heranwagen – an das Hochfest Christkönig.

 

Johannes 18,33-37:

In jener Zeit fragte Pilatus Jesus: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus oder haben es dir andere über mich gesagt? Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die Hohepriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Königtum von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königtum nicht von hier. Da sagte Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.

Dienstag, 16. November 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Jesu Rede über die Endzeit | Markus 13,24-32

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Markus 13,24-33:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
In jenen Tagen, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden und der Mond wird nicht mehr scheinen;
die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.
Dann wird man den Menschensohn in Wolken kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit.
Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen,
vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels. Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum!
Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist.
So erkennt auch ihr, wenn ihr das geschehen seht, dass er nahe vor der Tür ist.
Amen, ich sage euch:
Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles geschieht.
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater.

Dienstag, 09. November 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Ehebruch – Scheiden tut weh! | Mk 10,2-16

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Unser heutiger Gastprediger ist der evangelische Pastor Martin Hofmann aus Hamburg: „Jesus schlägt sich aus die Seite der Armen, bezieht ganz klar Position gegen die Scheinheiligkeit einer Oberschicht, die zwar auf der einen Seite stundenlang betet und säckeweise Geld in den Opferkasten wirft, die aber auf der anderen Seite, „die Häuser der Witwen frisst“.

Markus 12,38-44:

In jener Zeit lehrte Jesus eine große Menschenmenge und sagte: Nehmt euch in Acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gewändern umher, lieben es, wenn man sie auf den Marktplätzen grüßt, und sie wollen in der Synagoge die Ehrensitze und bei jedem Festmahl die Ehrenplätze haben. Sie fressen die Häuser der Witwen auf und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Umso härter wird das Urteil sein, das sie erwartet. Als Jesus einmal dem Opferkasten gegenübersaß, sah er zu, wie die Leute Geld in den Kasten warfen. Viele Reiche kamen und gaben viel. Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein. Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss hineingeworfen; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles hergegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt.

Hochfest Allerseelen, Dienstag, 02. November 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Seligpreisungen, Allerheiligen und Bergpredigt | Matthäus 5,1-12

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Mit den Seligpreisungen weitet Jesus bei seiner Bergpredigt den Blick für eine größere Hoffnung: Es macht durchaus Sinn, sich für das Gute zu engagieren. Auch wenn die Alltagserfahrung uns etwas anderes lehren möchte. Vermutlich war das auch der Antrieb der ersten Heiligen, die sogar ihr Leben für mehr Gerechtigkeit aufs Spiel gesetzt haben. Das Fest Allerheiligen kann so zu einem neuen Impuls für eine bessere Welt werden, für mehr Hoffnung und weniger angstbesetzten Egoismus.


Orgelmusik mit Angela Stelzer

Die Klänge der Orgel in der St. Ludgerus Kirche in Norden sind vielen bekannt. Sie unterstützen unseren Gesang, stimmen uns oft freudig und begleiten uns meistens durch den Gottesdienst. Damit wir unsere Orgel(musik) in dieser Zeit nicht vermissen, spielt Angela Stelzer, Seelsorgerin in den Krankenhäusern Norden und Aurich, ausgewählte Stücke. Zum heutigen Sonntag hören wir aus dem Gotteslob 503 | EGB 518: Mitten wir im Leben sind

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Herzens_Wort

Im Herzens_Wort hört ihr das Evangelium, die frohe Botschaft, vom Sonntag. Heute zum Hochfestes Allerseelen: Johannes 11,17-27 gelesen von Heike Klaassen (Lektorin in St. Ludgerus Norden):

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Impuls

Wir begleiten Euch online durch den Jahreskreis. Regelmäßig gibt es hier einen neuen Impuls:

Dienstag, 12. Oktober 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Ewiges Leben – was muss ich tun? | Mk 10,17-30

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“Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?” So wird Jesus im Evangelium von einem Mann gefragt. Jesus gibt keine einfache Antwort. Es folgt vielmehr ein Frage-Antwort-Spiel bis am Ende Jesus schließlich die herausfordernde Empfehlung ausspricht, alles aufzugeben, alles zu verkaufen – um es den Armen zu geben. Eine verblüffende Antwort: Jesus empfiehlt endlich einmal loszulassen!

Markus 10,17-30:

In jener Zeit lief ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott.
Du kennst doch die Gebote:
Du sollst nicht töten,
du sollst nicht die Ehe brechen,
du sollst nicht stehlen,
du sollst nicht falsch aussagen,
du sollst keinen Raub begehen;
ehre deinen Vater und deine Mutter!

Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.
Da sah ihn Jesus an, umarmte ihn und sagte: Eines fehlt dir noch:
Geh, verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!
Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.
Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen:

Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!
Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen:
Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!
Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
Sie aber gerieten über alle Maßen außer sich vor Schrecken und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden?
Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.
Da sagte Petrus zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen.
Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser und Brüder, Schwestern und Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben.

Dienstag, 05. Oktober 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Ehebruch – Scheiden tut weh! | Mk 10,2-16

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„Ehebruch“ ist ein hartes Wort und scheiden tut weh! Und beim Thema Ehe, Ehebruch oder Scheidung gehen die Emotionen hoch – gerade eben weil es um Emotionen geht. Hier werden große gemeinsame Ziele und Träume aufgegeben und nicht wenige Menschen leiden und zerbrechen daran. Wie bei Mose muss es auf der einen Seite klare Regeln und Rechte geben, um diejenigen zu schützen, die sonst ohne alles dastünden und ausgenützt würden. Auf der anderen Seite darf dieser Schutz nicht zu einer lieblosen Rechthaberei umgemünzt werden. Gottes Schöpfung zielt auf Einigkeit und nicht auf Zwietracht. Und wer kann von außen beurteilen, ob ein Rosenkrieg der Einigkeit und Liebe dienlicher ist als eine gemeinsam vereinbarte Scheidung?

Markus 10,2-16:

In jener Zeit kamen Pharisäer zu Jesus und fragten:
Ist es einem Mann erlaubt, seine Frau aus der Ehe zu entlassen?
Damit wollten sie ihn versuchen.

Er antwortete ihnen: Was hat euch Mose vorgeschrieben?
Sie sagten: Mose hat gestattet, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen.
Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben.
Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie männlich und weiblich erschaffen.
Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und die zwei werden ein Fleisch sein.
Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.
Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.
Zu Hause befragten ihn die Jünger noch einmal darüber.
Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt
und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch.
Und wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet, begeht sie Ehebruch.

Da brachte man Kinder zu ihm, damit er sie berühre.
Die Jünger aber wiesen die Leute zurecht.
Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen;
hindert sie nicht daran! Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.

Dienstag, 28. September 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Wer nicht gegen uns ist, ist für uns | MK 9,38-48

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Was hat der Systemtheoretiker Niklas Luhmann mit dem Markus-Evangelium zu tun? Ganz einfach: die Frage, wer / was zum System gehört und was nicht. In diesem Evangelium geht es um einen, der in Jesu Namen Dämonen austreibt und das ganz ohne offizielle Jünger-Lizenz! Jesus sieht das entspannt: Wer nicht gegen uns ist, ist für uns. Und Gott wirkt, wo und in wem er (oder sie) will.

Dienstag, 21. September 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Erster Sein – wer ist am größten? | Mk 9,30-37

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„Jesus fragt, worüber habt ihr gesprochen unterwegs? Niemand antwortet, denn sie hatten darüber geredet, wer von ihnen am wichtigsten sei. Und das ist irgendwie peinlich, ihm zu sagen, wo er doch so ganz anders ist. Er scheint sich nie wichtig zu nehmen und ist doch immer der Mittelpunkt, wo immer er auftaucht. Jesus scheint es aber zu erraten, denn er sagt: Wer bei euch am wichtigsten sein will, wird der letzte von allen sein und für alle vermitteln. Dann ruft er ein Kind zu sich, hockt sich zu ihm, nimmt es in den Arm und sagt, wer so ein Kind meinetwegen aufnimmt, nimmt mich auf – und damit Gott, der mein Ursprung ist.“ Die Gedanken kommen diesmal von Annette Jantzen, Geistliche Leitung BDKJ-Aachen Sketchnotes von Helmut Jansen.

Dienstag, 14. September 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Für wen halten mich die Menschen? | MK 8,27-35

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“Für wen haltet mich eigentlich die Leute?“ Die einen halten Jesus für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Die Meinungen der Menschen waren vielfältig und offenbar wurde im ganzen Volk über Jesus geredet. Seine Taten und Worte waren so außergewöhnlich, dass die Menschen förmlich gezwungen waren, Stellung zu beziehen und sich eine Meinung zu bilden. Und was würdest du antworten, wenn er heute uns fragte: “Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“

Dienstag, 07. September 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Effata! Heilung des Taubstummen | Markus 7,31-37

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Das Heilungswunder gegenüber dem Taubstummen, das Markus an diesem Sonntag beschreibt ist wirklich faszinierend: Berührung, Zuspruch, Geheilt! Effata!

Markus 7,31-37

In jener Zeit verließ Jesus das Gebiet von Tyrus und kam über Sidon an den See von Galiläa, mitten in das Gebiet der Dekápolis. Da brachten sie zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, er möge ihm die Hand auflegen. Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und berührte dann die Zunge des Mannes mit Speichel; danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu ihm: Éffata!, das heißt: Öffne dich! Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden. Jesus verbot ihnen, jemandem davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr verkündeten sie es. Sie staunten über alle Maßen und sagten: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.

Dienstag, 31. August 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Unreine Gedanken | Markus 7,1-8. 14-15. 21-23

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Unreine Gedanken oder “saubere Leistungen” – darum geht es in diesem Evangelium. Gastprediger Johannes Frenz erzählt, wie er so “richtig katholisch” werden wollte und dann aber von Gott selbst auf die richtige Spur geschickt wurde.

Markus 7,1-8. 14-15. 21-23

In jener Zeit versammelten sich die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, bei Jesus. Sie sahen, dass einige seiner Jünger ihr Brot mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen aßen. Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die Hände gewaschen haben; so halten sie an der Überlieferung der Alten fest. Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere überlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das Abspülen von Bechern, Krügen und Kesseln. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine Jünger nicht an die Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen? Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesája hatte Recht mit dem, was er über euch Heuchler sagte, wie geschrieben steht: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir. Vergeblich verehren sie mich; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen. Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen. Dann rief Jesus die Leute wieder zu sich und sagte: Hört mir alle zu und begreift, was ich sage! Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.

Dienstag, 24. August 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Fleisch und Geist bei Johannes | Johannes 6,60-69

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„Der Geist ist lebendig, aber das Fleisch nützt nichts.“ Dieser Satz aus dem Johannes-Evangelium wirkt beim ersten Hinhören ziemlich leibfeindlich. Aber Jesus will nur vor einer verkürzten Sicht der Dinge warnen, durch die man auch ihn und sein Auftreten leicht missverstehen könnte. Schon interessant, dass mir ähnliches gerade am letzten Wochenende bei einer Sportveranstaltung durch den Kopf ging…

Johannes 6,60-69

In jener Zeit sagten viele der Jünger Jesu, die ihm zuhörten:

Diese Rede ist hart. Wer kann sie hören?

Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß? Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn aufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war? Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben.

Jesus wusste nämlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn ausliefern würde. Und er sagte:

Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.

Daraufhin zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm umher. Da fragte Jesus die Zwölf:

Wollt auch ihr weggehen?

Simon Petrus antwortete ihm:

Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.

Dienstag, 17. August 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Maria Aufnahme in den Himmel | Lukas 11,27-28

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Eine Frau aus dem Volk sagt voll Begeisterung zu Jesus: „Selig der Schoß, der dich getragen und die Brüste, die dich gestillt haben.“ Was für eine warme Wertschätzungs-Dusche für Maria, die Mutter dieses außergewöhnlichen Sohnes! Vielleicht der Anfang aller Marienverehrung, könnte man denken. Jesus aber erwiderte: „Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und beachten” und taugt damit nicht zum Zeugen für diese Art der Marienverehrung.

Lukas 1,39–56
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharías und begrüßte Elisabet.
Und es geschah:
Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib.
Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme:
Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte,
hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.
Da sagte Maria:
Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
56Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.

Dienstag, 10. August 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Jesus, das lebendiges Brot | Johannes 6,41-51

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Im Johannes-Evangelium dreht sich weiter alles um die Metapher „Brot des Lebens“.
Das Wunder der Brotvermehrung war schon beeindruckend. Und vor allem auch sehr nützlich. So jemanden wie Jesus, kann man gut zum Anführer machen. Immerhin hat er viele satt gemacht. Der Traum vom Schlaraffenland – wie einst in den Geschichten der Befreiung aus Ägypten, als plötzlich das sättigende Manna vom Himmel fiel.
Zum Problem allerdings wurde dieser Jesus, als er sich selbst als das himmlische Brot bezeichnete. Das ging eindeutig zu weit! Schließlich wusste man, wer dieser Jesus war, von wo er kam usw.

Johannes 6,41-51
In jener Zeit murrten die Juden gegen Jesus, weil er gesagt hatte:
Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.
Und sie sagten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel herabgekommen?
Jesus sagte zu ihnen: Murrt nicht!
Niemand kann zu mir kommen,
wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht;
und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Bei den Propheten steht geschrieben:
Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt,
wird zu mir kommen. Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen.
Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.
Ich bin das Brot des Lebens.
Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.
So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt:
Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben.
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.
Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben.
Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.

Dienstag, 03. August 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Ich bin das Brot des Lebens | Johannes 6,24-35

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“Ich bin das Brot des Lebens” ist das erste der sieben so genannten Ich-bin-Worte Jesu aus dem Johannesevangelium. Brot ist der Inbegriff der Nahrung, die der Mensch zum Leben braucht. Der Mensch braucht aber nicht nur Wasser und Brot. Es genügt nicht, den Bauch voll zu haben. Hunger und Durst nacherfülltem Leben reichen viel tiefer. Jesus bietet sich mit den Ich-bin-Worten als Erfüllung dieses existentiellen Hungers an, denn er ist gekommen, damit wir sogar “Leben in Fülle” haben.

Dienstag, 29. Juni 2021 – Hochfest der Apostel Hl. Petrus und hl. Paulus

Orgelmusik mit Angela Stelzer

Die Klänge der Orgel in der St. Ludgerus Kirche in Norden sind vielen bekannt. Sie unterstützen unseren Gesang, stimmen uns oft freudig und begleiten uns meistens durch den Gottesdienst. Damit wir unsere Orgel(musik) in dieser Zeit nicht vermissen, spielt Angela Stelzer, Seelsorgerin in den Krankenhäusern Norden und Aurich, ausgewählte Stücke. Zum heutigen Hochfest Hl. Petrus und hl. Paulus, Apostel, hören wir aus dem Gotteslob 479: Eine große Stadt ersteht

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Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders. Wunderheilungen: Jairus und die „blutflüssige Frau“ | Mk 5 4,21-43

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Glaube heilt, Glaube weckt Tote auf! „Du musst einfach nur glauben!“ Das klingt so schön einfach. Es klingt aber auch irgendwie auch ein bisschen fundamentalistisch. Die Wunderheilungen im Markus-Evangelium von der blutflüssigen Frau und der Tochter des Jairus bezeugen allerdings etwas ganz anderes: Glaube ist das Gegenteil von Angst. Glaube ist Mut. Glaube ist Wagnis. Glaube ist alles andere als dummes Führ-Wahr-Halten, den Kopf ausschalten oder naiver Fatalismus. Glaube meint also nicht: artig und fromm sein – und am wenigsten blindeN Gehorsam. Glaube bedeutet eher den Mut zu haben, sich und andere niemals aufzugeben. Aufzustehen für das, was einem wichtig ist. Dass Gott niemanden aufgibt, hat er in Jesu Leben, Tod und Auferweckung deutlich gemacht: für Gott ist niemand gestorben! Das ist eine ermutigende Hoffnung, die wahrlich alles übersteigt.


Nachtgedanken aus dem Osnabrücker Dom | 13. Juni 2021 | 21:00 Uhr

“Nachtgedanken”, das ist die neue Veranstaltungsreihe aus dem Osnabrücker Dom: Persönlichkeiten aus Kultur und Politik teilen das, was sie bewegt, mit Menschen vorm Bildschirm. Dieses Mal spricht der Intendant der Städtischen Bühnen Osnabrück, Ralf Waldschmidt. Sein Thema: „Lebendig ist, wer wach bleibt“. Das Wort stammt aus dem Musiktheaterwerk „Intolleranza“ von Luigi Nono. Die “Nachtgedanken” des „Forums am Dom“ werden mitgestaltet von Domchordirektor Clemens Breitschaft und weiteren Musikerinnen und Musikern am Dom.

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Dienstag, 22. Juni 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Sturm auf dem See | Mk 4,35-41

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Dass Jesus hinten im Boot in aller Seelenruhe schläft, während auf dem See ein Sturm tobt, löst bei seinen verzweifelten Jüngern Befremden und Ärger aus: „Kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?“ Sie haben jedenfalls furchtbare Angst. Vom Windsurfen habe ich gelernt, dass es einen großen Unterschied zwischen Angst und Furcht gibt. Und genau darum geht es auch in dieser Sketch-Bibel.


Nachtgedanken aus dem Osnabrücker Dom | 16. Juni 2021 | 21:00 Uhr

“Nachtgedanken”, das ist die neue Veranstaltungsreihe aus dem Osnabrücker Dom: Persönlichkeiten aus Kultur und Politik teilen das, was sie bewegt, mit Menschen vorm Bildschirm. Es sprechen Juliane Schickedanz und Anna Jehle, die Direktorinnen der Kunsthalle Osnabrück. Im Mittelpunkt wird stehen, was die zwei Frauen bei aktuellen Projekten zum Jahresthema der Kunsthalle „Barrierefreiheit“ besonders bewegt und inspiriert. Die “Nachtgedanken” des „Forums am Dom“ werden mitgestaltet von Domchordirektor Clemens Breitschaft und weiteren Musikerinnen und Musikern am Dom.

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Dienstag, 15. Juni 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Gleichnis vom Senfkorn | Mk 4,26-34

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Es geht um zwei Gleichnisse: Um einen Mann, der auf einem Acker arbeitet und zum anderen auch noch um das, was der Mann da aussät, nämlich um die Saat. In diesem Fall: Um das Senfkorn. Und für mich persönlich geht heute um die wunderbare Botschaft, dass wir nicht alles in unserem Leben allein schaffen müssen und wir nicht alles in der Hand haben. Die Gedanken kommen diesmal von Susann Kropf, Pastorin in Hamburg und Mitbegründerin des Kinderbibel-Podcast: www.kinderbibel-podcast.de. Die Sketchnotes von Helmut Jansen.


Nachtgedanken aus dem Osnabrücker Dom | 9. Juni 2021 | 21:00 Uhr

“Nachtgedanken”, das ist die neue Veranstaltungsreihe aus dem Osnabrücker Dom: Persönlichkeiten aus Kultur und Politik teilen das, was sie bewegt, mit Menschen vorm Bildschirm. Bei der Premiere spricht die Landrätin des Landkreises Osnabrück, Anna Kebschull, über einen Satz aus dem biblischen Buch Kohelet: „Wer immer nach dem Wind sieht und auf das passende Wetter wartet, der kommt weder zum Säen noch zum Ernten.“ Die “Nachtgedanken” des „Forums am Dom“ werden mitgestaltet von Domchordirektor Clemens Breitschaft und weiteren Musikerinnen und Musikern am Dom.

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Dienstag, 08. Juni 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: „Wie kann Gutes-Tun schlecht sein?“ | Mk 3,25-30

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Wie kann Gutes tun schlecht sein? fragt Jesus. Diese Frage stellen sich viele Menschen auch heute. Jesus lehrt uns hier, dass das Handeln für das Gute, für ein besseres Leben, für Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenrechte nichts Unrechtes sein kann. Er wendet sich gegen Schwarz-Weiß-Denken und Spaltung. Und er geht sogar noch einen Schritt weiter. Einen Schritt, der durchaus als Skandal angesehen werden kann: Er bricht scheinbar mit seiner Familie, indem er die Menschen um sicher herum, alle Menschen, zu seiner Familie erklärt.


Lichtblicke von Juist II (vom 16. April 2021)

Die Lichtblicke – ein ökumenisches Format – Texte, Musik, Gesang. All dies kann helfen, die Coronazeit besser zu überstehen. Nehmen Sie sich Zeit für die Auszeit.

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Der zweite unserer Online – Lichtblicke, diesmal aus der katholischen Inselkirche mit Engeln und österlichen Improvisationen

Dienstag, 01. Juni 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Der Missionsauftrag | Mt 28, 16-20

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Ich muss ja bei „Missionsauftrag“ im heutigen Sonntagsevangelium immer irgendwie an „Marschbefehl“ denken. Aber eigentlich geht es eher um eine Art Testament Jesu und den Auftrag, sein Erbe anzunehmen. Der Auftrag “Geht und tauft und lehrt alle Völker” hat schon Anspruch, ist aber zugleich verknüpft mit dem Zuspruch: “Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt”.


Lichtblicke von Juist (vom 20. April 2021)

Die Lichtblicke – ein ökumenisches Format – Texte, Musik, Gesang. All dies kann helfen, die Coronazeit besser zu überstehen. Nehmen Sie sich Zeit für die Auszeit.

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Ein ökumenischer Gruß aus der evangelischen Inselkirche mit einem Text von Dietrich Bonhoeffer und österlichen Variationen zu “Christ lag in Todesbanden”.

Dienstag, 25. Mai 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Pfingsten | Apostelgeschichte 2,1-12

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An Pfingsten feiern Christen den Beginn der Glaubensverkündung durch die Apostel*innen, sozusagen den Geburtstag der Kirche. Die Heilige Geistkraft berührte an Pfingsten alle Herzen der Menschen. Pfingsten ist aber nicht einfach nur ein Ereignis aus vergangenen Zeiten. Nein, Pfingsten ist auch heute noch. Klar, wir werden heute wohl nicht in fremden Sprachen reden.

Heute mit Gastpredigerin Jacqueline Straub (https://jacqueline-straub.de)


Lichtblicke von Juist (vom 04. Mai 2021)

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Die Juister Lichtblicke – diesmal mit Gedanken zu alltäglichen Schätzen, Bildern von blühendem Weißdorn und dem Vorfrühling im Wäldchen. Dazu spielt Inselkantor Stephan Reiß eigene Klavierkompositionen.

Dienstag, 18. Mai 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Das Gebet Jesu zum Abschied | Joh 17, 6a.11b-19

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Wusstest du, dass Jesus ein Testament hinterlassen hat?
Im klassischen Stil einer antiken Abschiedsrede lässt der Evangelist und Autor Johannes Jesus das so genannten “hohepriesterliche Gebet” sprechen. Darin geht es auch um den Namen Gottes, den Jesus den Menschen bekannt gemacht hat, und der zugleich auch als “sein Programm” zu verstehen ist.
Bevor er in den Tod geht, um dieses Programm zu vollenden, will er seine Jünger in guten Händen wissen und bittet den Vater, sie zu bewahren.


Lichtblicke von Juist (vom 23. April 2021)

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“Von der Suche” – ein kurzes Innehalten aus der katholischen Inselkirche mit altenglischer Orgelmusik und Bildimpressionen von unsererm wunderschönen Töwerland

Dienstag, 11. Mai 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Es gibt keine größere Liebe | Joh 15,9-17

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Heldinnen zeichnet aus, dass sie für andere einstehen. Sie setzen die eigene Sicherheit und Existenz aufs Spiel. Treffender als Jesus kann man es kaum sagen: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ Dass man beim Wagnis der Liebe trotz aller gegenteiligen Erfahrung nicht verlieren kann, das bestätigt das Evangelium heute ebenso.


Lichtblicke von Juist (vom 07. Mai 2021)

Die Lichtblicke – ein ökumenisches Format – Texte, Musik, Gesang. All dies kann helfen, die Coronazeit besser zu überstehen. Nehmen Sie sich Zeit für die Auszeit.

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Von Springer und Fänger hört man in den sechsten Juister Lichtblicken – und Bachsche Inventionen, zwei- und dreistimmige gibt es auf Orgel und Piano. Zu sehen sind Momentaufnahmen von den Sturmausläufern der letzten Tage – und wie der Wind spielt mit Bäumen und Blüten und flatternden Maibändern auf dem Töwerland.

Dienstag, 04. Mai 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Ich bin der wahre Weinstock | Johannes 15,1-8

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Ich bin der wahre Weinstock, sagt Jesus. Unter anderem…
Insgesamt sieben dieser Ich-bin-Worte Jesu kennen wir: Weg (Wahrheit und Leben), Tür, Licht, Hirte, Brot und Weinstock sowie die Auferstehung.
Welches Bild einem persönlich am meisten zugesagt, sei mal dahingestellt.
Beim Weinstock geht es wesentlich um das “Bleiben in der Liebe”, also sich an Jesus und der Liebe zu Gott und dem Nächsten zu orientieren.

Dienstag, 27. April 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Der gute Hirte | Psalm 23

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen. Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich. Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, übervoll ist mein Becher. Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN für lange Zeiten.


Das “Buch des Lebens” in der Kirche St. Johann in Osnabrück

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gedachte am 18. April in einer zentralen Veranstaltung und mit einem ökumenischen Gottesdienst der Opfer der Corona-Pandemie. Daher gab es auch in Osnabrück, in der Kirche St. Johann, einen Gottesdienst, in dem die Verstorbenen im Mittelpunkt stehen: Dechant Martin Schomaker segnet an diesem Tag das “Buch des Lebens”: Seit mehr als einem Jahr hat er darin handschriftlich die Namen der Verstorbenen eingetragen. Auch für diese Form des Gedenkens gab Corona den Ausschlag.

Seit mehr als einem Jahr schreibt Martin Schomaker die Namen der Verstorbenen der Pfarrgemeinde St. Johann in Osnabrück in ein großes, dickes Buch – das “Buch des Lebens”. Die Idee kam dem Pfarrer der Gemeinde, der gleichzeitig Dechant in Osnabrück ist, weil er gesehen und erfahren hat, dass die Corona-Pandemie für die Trauernden eine große Herausforderung darstellt: Beerdigungen dürfen nur in einem kleinen Kreis gehalten werden, Gesten von Nähe und Zuwendung seien schwierig. “Es ist ja nicht einmal ein Handschlag möglich.” So ist das “Buch des Lebens” auch eine Form der Trauerarbeit, eine Form, wie Angehörige ihren Toten gedenken können. “Wir wollen einen Ort anbieten, an dem die Menschen trauern können. Wir sagen: Bei Gott sind die Namen der Verstorbenen verzeichnet.”

Am 18. April wurde das Buch während des Sonntagsgottesdienstes um 11.00 Uhr gesegnet und auf den Familienaltar der Kirche gelegt – gut geschützt in einer speziell dafür angefertigten Schatulle. Für Angehörige und Freunde wird diese künftig geöffnet, damit sie die Namen der Verstorbenen eintragen können.:

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Dienstag, 20. April 2021

Pater Lustig und die Bastelschäfchen: Bastelaufruf für Schutzengel

Pater Lustig sucht vergebens seine Kaffeefilter. Wo mögen die bloß sein? Josef und Pauline wissen es natürlich: die beiden haben sie genommen um was schönes zu basteln. Etwas mit Herz und mit viel Bedeutung! Was Pauline und Josef mit ihrem Bastelergebnis vor haben und wie es genau funktioniert erfahrt ihr im heutigen Video von Pater Lustig und den Bastelschäfchen:

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Die Anleitung zum Basteln findet ihr hier zum Download:


Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Narben erzählen vom Leben | Lukas 24,36-48

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Narben erzählen vom Leben. Bei Odysseus, Harry Potter und auch bei Jesus.
Er zeigt seine Narben, die ihm durch Folter und Kreuzigung geschlagen wurden, und damit, dass er auch als Auferstandener kein Geist, sondern immer noch derselbe ist. Sein Leib mit all den Wundmalen und Narben steht für seine unverwechselbare Person mit ihrer ganzen Geschichte.

Dienstag, 13. April 2021

Sketch-Bibel – Das Sonntagsevangelium mal anders: Geistiger Lockdown (Der ungläubige Thomas) | Joh 20,19-31

Theologische Aussagen auf den Punkt bringen ohne dabei zu vereinfachen? Das versucht ein Team von Theologinnen und Theologen auf Youtube und sketch-bibel.de mit ihren Zeichnungen, Skechtnotes und Kritzeleien zur Bibel und zu den Sonntagsevangelien. Sie wollen sich – und uns – kritisch mit den Bibeltexten auseinandersetzen und den christlichen Glauben auf seine Alltagsrelevanz abklopfen. Große Herausforderung – aber auch großer Spaß! Sie nehmen uns – nach eigener Aussage – gerne dabei mit!

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Die Jünger schließen sich ein, Thomas bleibt mehr als skeptisch. Die Konsequenz ist ein ängstlicher Rückzug. Wäre doch Jesus nicht ermordet worden! Angst lähmt und verstellt die Sicht auf das ganz andere und neue. „Gott ist größer!“ und Glaube kann jenseits des Bewährten (und ängstlich Bewahrten) lebendig werden.
Aufschließend und befreiend dagegen ist der Friede, der uns geschenkt und aufgetragen ist!


Domorganist Balthasar Baumgartner spielt Prélude et Toccata sur „Victimae Paschali Laudes“

Balthasar Baumgartner, Domorganist in Osnabrück, hat zu Ostern ein ganz besonderes Stück eingespielt: Prélude et Toccata sur „Victimae Paschali Laudes“ von Denis Bédard. Anklicken, zuhören und genießen!

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